Bis zu drei Kabel in Gebäude einführen

Innendichtung – auch zum Nachrüsten

Mögliche Einsatzbereiche für die neuen Komponenten in einfacher Dichtbreite sind Verbindungen zwischen Haus und Garten oder Garage, aber auch Einführungen zwischen einzelnen Industriehallen oder Gewerbegebäuden. Die Dichtungen sind gas- und druckwasserdicht bis 0,5bar. »Kabu-In« dichtet Strom- und Kommunikationskabel in Kabelschutzrohren gas- und druckwasserdicht ab. Die Dichtungen können nun ein, zwei oder drei Kabel sicher ins Gebäude führen (Bild 1).

Die Pressringdichtung gibt es in den Nennweiten 75, 110 und 160. Sie hat ein spezielles, weiches Außenmaterial, das sich an das Rohr anschmiegt und es so sicher abdichtet. Ab Nennweite 110 werden die Dichtungen in Zwei-Komponenten-Bauweise gefertigt. Der Vollgummi mittlerer Härte im Innenteil stellt bei den größeren Nennweiten die gleichmäßige Kraftübertragung sicher.

Das Innere der Dichtung ist segmentiert, so dass man die Ringe je nach Durchmesser des Kabels nach dem »Zwiebelprinzip« einfach herauslösen kann. Ist die Dichtung richtig im Leerrohr positioniert, zieht der Installateur die Muttern an. Die Installation ist abgeschlossen, sobald der gelbe Rand um die Dichtung einen flächenbündigen Wulst bildet. Auch bereits belegte Rohre lassen sich nachrüsten: Man klappt die Komponente auf, passt die Durchführungen an und schließt sie nachträglich über dem Kabel.

Das Innere der Dichtung ist segmentiert, so dass man die Ringe je nach Durchmesser des Kabels nach dem »Zwiebelprinzip« einfach herauslösen kann. Ist die Dichtung richtig im Leerrohr positioniert, zieht der Installateur die Muttern an. Die Installation ist abgeschlossen, sobald der gelbe Rand um die Dichtung einen flächenbündigen Wulst bildet. Auch bereits belegte Rohre lassen sich nachrüsten: Man klappt die Komponente auf, passt die Durchführungen an und schließt sie nachträglich über dem Kabel.

Zusammen mit dem Kabelschutzrohr »Kabuflex R plus«, der Pressringdichtung »Kabu-Seal« oder dem Mauerkragen-Set bildet »Kabu-In« das System »Kabuflex«, das sichere Gebäudeeinführungen realisiert (Bild 2). Über die Kellerwand gelangt das halogenfreie Verbundrohr mit der Hilfe von »Kabu-Seal« ins Haus (Bild 3). Um das Kabelschutzrohr über Bodenplatten aus Beton in Gebäude ohne Keller einzuführen, nutzt man das Mauerkragen-Set (Bild 4).

Wo besonders hohe Druckdichtheit gefordert ist, kommt »Kabu-In DD« zum Einsatz (Bild 5): Die Innendichtung mit der doppelten Dichtbreite von 60mm stellt gemeinsam mit dem Kabelschutzrohr »Kabuflex R plus Typ 750« Hauseinführungen bei sehr hohen Druckbeanspruchungen her. Damit erfüllt sie die strengen Anforderungen der Energieversorger.

Um Rohre abzudichten, deren Verwendung noch offen ist, gibt es den Blindverschluss »Kabu-BV« (Bild 6). Er wird in das Rohr eingesetzt und an der Schmetterlingsschraube festgedreht. Der Blindverschluss passt sich ebenfalls an das Leerrohr an und dichtet es gas- und druckwasserdicht ab. Sollen ein oder mehrere Kabel eingezogen werden, ersetzt man ihn durch die passende Dichtung.

www.fraenkische.com

Über die Firma
Fränkische Rohrwerke
Königsberg
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