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100 Jahre Zeitschrift ema

Ein Jahrhundert an der Seite des Elektromaschinenbauers

Die Zeitschrift ema wird 100 Jahre
Die Zeitschrift ema wird 100 Jahre
(Bild: Adobe Stock/Alex_Po)

Deswegen könnten jetzt böse Zungen behaupten, dass sich seitdem (Bild) kaum etwas verändert hat. Dem ist natürlich nicht so. Die Physik ist aber gleichgeblieben und so lesen wir Begriffe wie Drehstrommotor, Kollektor und Anker-Prüfeinrichtung. Ein Zeugnis dessen wie sehr man damals schon den Elektromaschinenbau vorangetrieben hatte.

Bild: So sah sie aus im Gründungsjahr 1921 – das Titelblatt der 4. Ausgabe der Zeitschrift »ema«
Bild: So sah sie aus im Gründungsjahr 1921 – das Titelblatt der 4. Ausgabe der Zeitschrift »ema«

Es herrschte also Aufbruchsstimmung und so »schossen Reparaturbetriebe für Elektromaschinen wie Pilze aus dem Boden« [1]. So manche Firma, die in dieser Zeit gegründet wurde, existiert heute noch, wenn auch möglicherweise unter geändertem Namen. Ein weiterer und wichtiger Schritt war, den an der elektrischen Maschine arbeitenden Menschen umfassend und anhand einheitlicher Richtlinien auszubilden. Über diesen Umstand machte sich vor allem Fritz Raskop Gedanken, ein Ingenieur aus Düsseldorf. Auf sein Bestreben hin wurde bereits 1920 eine Reichs-Berufsgemeinschaft gegründet. Sie trug den Namen »RELMA-Verband der deutschen Reparaturwerke elektrischer Maschinen« [1] und bestand seit dem 22.5.1920, also noch ein Jahr vor der Zeitschrift.

Wir suchen Betriebe, die auch 100 Jahre alt werden

Wer feiert seinen Geburtstag – und dazu noch einen runden – schon gern alleine? Wahrscheinlich die wenigsten. Deswegen möchten wir dieses Jubiläum am liebsten mit Ihnen feiern. Hierzu wird es einen Sonderteil in der Ausgabe 7-8.2021 geben, in dem wir uns besonders und vertiefend der Historie unserer Publikation widmen. Freuen Sie sich darauf, denn in diesem Zeitraum ist viel passiert!

Gleichsam möchten wir aber auch zumindest einen, gerne auch mehrere Betriebe des Elektromaschinenbauer-Handwerks vorstellen, die ebenso 100 Jahre alt werden. Keine leichte Aufgabe, diese Betrieb ausfindig zu machen und so freuen wir uns über jede Unterstützung. Sollten Sie einen Betrieb kennen oder gar in diesem mitarbeiten, kontaktieren Sie uns über die im Kasten »Kontakt zur Redaktion« stehenden Möglichkeiten. Wir freuen uns auf Sie! Und noch ein Tipp: Nicht alle Betriebe wurden 1921 gegründet und so sind auch weniger alte »Jubilare« herzlich willkommen, ganz gleich ob es 50 oder 75 Jahre sind. Ihr Betrieb wird noch älter als 100? Dann würdigen wir auch dies!

Literaturangaben

[1] Aus: »90 Jahre Berufsbezeichnung Elektromaschinenbauer – Ein ehrendes Gedenken an Fritz Raskop«, Interessengemeinschaft Historischer Elektromaschinenbau e.V., Leipzig

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Marcel Diehl

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