Löschsteuer- und Brandmelderzentrale

Laufend dokumentierter Brandschutz

1. August 2019

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Minimax bringt die Brandmelder- und Löschsteuerzentrale »Clunid FMZ6000« auf den Markt. Ein vollfarbiges Sieben-Zoll-Touchdisplay macht deren Bedienung einfach und übersichtlich.

Zwischen Display und DC/DC-Wandler: »Clunid FMZ6000« bietet eine individuelle Konfiguration; Quelle: Minimax

Zwischen Display und DC/DC-Wandler: »Clunid FMZ6000« bietet eine individuelle Konfiguration; Quelle: Minimax

Die Nutzerführung ist laut Minimax intuitiv, Betriebszustände werden durch die Farbe des Displays visualisiert und Meldungen in Volltext angezeigt. Zusätzliche Funktionen können über programmierbare Bereichsbedienfelder visualisiert und gesteuert werden. Viele Parameter können direkt an der Zentrale, ohne die Nutzung weiterer Werkzeuge, eingegeben werden.

Auch die gesetzlich geforderte Dokumentation wird einfacher. Die Konfigurationssoftware »Logicmanager« erzeugt laufend automatisch eine übersichtliche Anlagendokumentation. So wird bei Konfigurationsänderungen und Nutzungsänderungen die Dokumentation intern automatisch verfolgt und angepasst. Funktionsprüfungen bei Servicetätigkeiten, Modernisierungs- oder Instandhaltungsmaßnahmen sind nutzergeführt und werden ebenfalls sicher und automatisch in der Brandmelderzentrale dokumentiert. Statusinformationen aus dem Betrieb der Anlage ergänzen die Dokumentation und stehen jederzeit für Trendauswertungen zur Verfügung.

Weltweiter Einsatz

Die Netzwerktechnologie der »Clunid FMZ6000« ermöglicht eine komplexe Steuerung der brandschutztechnischen Betriebstechnik. Die Planung der Löschschteuer- und Brandmelderzentrale ist flexibel. Eine breite Auswahl von Detektoren und Aktoren steht zum weltweiten Einsatz zur Verfügung. Alle Melderprotokolle sind für adressierbare Loop-Teilnehmer abwärtskompatibel.

Das Modulkonzept bietet eine Reihe zusätzlicher Vorteile für Projektierung und Service. Alle Module haben die gleiche Breite und passen unabhängig vom Modultyp auf jeden beliebigen Steckplatz. Hierdurch lässt sich der Raum im Zentralengehäuse flexibel ausnutzen. Die Adressierung erfolgt bei Einbau eines Moduls automatisch, sodass die Zentrale umgehend betriebsbereit ist. Dies verkürzt die Projektierungs-und Inbetriebsetzungszeiten. Auch internationale Hard- und Softwareanforderungen sind bereits integriert und zertifiziert. Dabei arbeitet sie abwärtskompatibel mit der bisher bei Minimax eingesetzten Technologie.

Redundanter Aufbau

Bei der »Clunid FMZ6000« sind nicht nur die zentrale Signalverarbeitungseinheit sondern auch die Prozessoren auf allen Modulen und Bereichsbedienfeldern redundant ausgeführt. Dadurch entfallen Ausfall- und Stillstandzeiten. Selbst bei Austausch einzelner Funktionsmodule ist der Betrieb dank Hot-Plug-Integration unterbrechungsfrei möglich. Automatische Plausibilitätsprüfungen verhindern zudem Fehler schon bei der Konfiguration. Diagnosefunktionen mit Vorschlägen für Abstellmaßnahmen steigern die Zuverlässigkeit der Gesamtanlage in jedem Betriebszustand.