»TechniCamp« von Hager

Treffpunkt für den Elektrotechniker-Nachwuchs

14. August 2019

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Bereits das fünfte Mal veranstaltete Hager das »TechniCamp« für Auszubildende im Elektrohandwerk. Unter dem Motto »Stromschnellen« starteten 80 Azubis aus ganz Deutschland zur Expedition ins Saarland.

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Bild: Installation einer Wechselschaltung mit Berker Q.7 und Berker W.1

Bild: Installation einer Wechselschaltung mit Berker Q.7 und Berker W.1

Seit der ersten Ausgabe 2005 begleitet Peter Hager das Event als Schirmherr. Zum Konzept der Veranstaltung erläutert er: »Das ‚TechniCamp‘ ist ein Treffpunkt für den Nachwuchs des Elektrohandwerks. Im Mittelpunkt des Konzepts stehen gemeinsames Lernen und Arbeiten, Teamwettbewerbe und nicht zuletzt das gemeinsame Feiern.«

Teamarbeit stand im Vordergrund

Drei Punkte prägten die Veranstaltung:

  • die praktische Herausforderung im Technik-Workshop mittels verschiedenen Aufgaben an realen Arbeitsplätzen
  • der Workshop zur Persönlichkeitsbildung unter der Leitung der Coaching-Teams Sandra Wukovich und Joachim Franz
  • und das Outdoor-Event im »Fun-Forest« am Jägerburger Weiher.

Bei jedem der drei Punkte stand der Team-Gedanke im Vordergrund. Schnell wurde den zunächst noch zurückhaltend agierenden Azubis bewusst: ohne meine Kollegen kann ich alle an mich gestellten Aufgaben nicht meistern.

Abseits der Welt elektrischer Drähte

Sandra Wukovich und Joachim Franz sind Profis ihres Fachs und seit 15 Jahren ein Geschäfts-Team. Für viele der Teilnehmer war es mit Sicherheit die erste Berührung mit der Thematik »Coaching«. Als erste Aufgabe standen Begriffe wie Mut, Vertrauen, Respekt oder Freiheit auf dem Plan. Aufgeteilt in Gruppen, mussten die Azubis sich, nach vorher festgelegten Fragen, die individuelle Sichtweise auf diese Begriffe erarbeiten und anschließend dem Gremium vorstellen.
In einer weiteren Runde sollten die Gruppen einen »Bierdeckel« zum Thema »Bock auf Handwerk« kreieren, also den anderen kurz und prägnant innerhalb von zwei Minuten darlegen, warum die Arbeit im Handwerk wichtig, gut oder relevant ist. Die Zuhörer durften nach der Präsentation die angebotenen »Bierdeckel« kritisch hinterfragen.

Arbeiten mit der Hager-Technik

Die Themen der Technik-Workshops wurden von den Azubis maßgeblich mitgestaltet (Bild). Darunter fanden sich beispielsweise die Verdrahtung einer Technikzentrale laut aktueller Vorgaben oder die Konfiguration einer Gebäudesteuerung mit »easy« und »domovea«. Insgesamt arbeiteten sich die Teilnehmer durch sechs Stationen und immer mit einer Zeitvorgabe von ca. 20 Minuten pro Station. Wir konnten am Rande der Veranstaltung mit Gernot Stamer und Stefan Klein, beide von der zentralen Verkaufsförderung bei Hager, ein kurzes Gespräch führen und die Sicht des Ausbilders beleuchten.

»de«: Welches Vorwissen müssen die Teilnehmer mitbringen?

G. Stamer: »Für die Teilnahme am ‚TechniCamp5‘ konnten sich Auszubildende ab dem 2. Ausbildungsjahr bewerben und somit ist ein solides technisches Grundwissen Voraussetzung für die aktive Mitarbeit bei den Technik-Workshops. Wir möchten die Teilnehmer aber auch fordern und einen Ausblick auf umfassendere Installationsmöglichkeiten unserer Lösungen und Produkte bieten. Diese Praxis-Einheiten haben die Auszubildenden besonders begeistert.«

»de«: Welches Fazit ziehen Sie nach der Veranstaltung?

S. Klein: »Für mich war es immer wieder spannend zu beobachten, mit welchem Engagement die Jugendlichen an die Aufgaben gingen. Sie sind auch von den Betrieben her sehr gut ausgebildet und vor allem sehr wissbegierig. Deswegen macht es mir persönlich immer viel Spaß, mit den jungen Leuten zusammenzuarbeiten.«

Spaß im Wald und am Fluss

Ohne Zweifel war der Besuch des »Fun-Forest« für manchen der Höhepunkt der Veranstaltung (https://homburg.funforest.de/). In ungezwungener Atmosphäre machten sich alle mit sichtlich Spaß und Engagement an die Aufgaben, die speziell als Firmenveranstaltung von Anbieterseite her präsentiert wurden.
Bei der abendlichen Schlussveranstaltung im eigens angemieteten »Silo Biergarten und Lounge« am Osthafen in Saarbrücken durfte natürlich niemand fehlen und bei ausgelassener Stimmung wurde zur professionellen Darbietung einer Ska-Band auch das Tanzbein geschwungen.

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