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Verbindungstechnik für Telekommunikationsanbieter

Strukturierte Verkabelung im Rechenzentrum von envia TEL

Rosenberger-OSI Rechenzentrum
Das Colocation-Rechenzentrum von envia TEL ist auf ein dynamisches Wachstum ausgelegt

(Bild: Rosenberger OSI)

Mit einem leistungsstarken Glasfasernetz stellt der Telekommunikationsdienstleister envia TEL in Mitteldeutschland sicher, dass die regionale Wirtschaft im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig bleibt. Rund 350 Industrie- und Gewerbestandorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen hat das Unternehmen bis heute an sein Glasfasernetz angeschlossen.

Für den Neubau des Datacenter Leipzig 2 hatte envia TEL ein für das Unternehmen bis dato neues Konzept aufgesetzt, um alle Vorgaben für SK3/VK3 der EN-50600-Zertifizierung zu erfüllen. Der Plan sah vor, eine strukturierte Verkabelung mit einheitlichen Komponenten zu implementieren. Um eine kongruente Struktur aufzubauen, legte envia TEL dabei fest, für die passiven Komponenten nur einen einzigen Lieferanten mit an Bord nehmen. Auswahlkriterien für die Produkte waren neben Qualität, Flexibilität und Zukunftssicherheit auch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Nach einem Auswahlverfahren erhielt Rosenberger OSI den Zuschlag für das Projekt.

Implementierung von »Network Operation Center«-Technik

Im ersten Projektschritt wurde die Grundstruktur für den Bauabschnitt 1.1 aufgebaut. Hier sah die Planung den Einsatz von LWL-Singlemode, Multimode sowie Cu-Kat in den beiden Meet-Me-Bereichen vor. Das ermöglichte die Implementierung der »Network Operation Center«-Technik, die für die Grundversorgung des neuen Datacenters notwendig ist. In dieser Phase installierte das Team von Rosenberger OSI auch die ersten Komponenten für die Standardkundenschränke. Für die Anbindung der Meet-Me-Räume zum Zonenverteiler wurde ein »Preconnect Standard« Trunk 36 Kanal mit 72 Fasern verwendet.

Eine besondere Herausforderung bei der Planung und Einrichtung eines Colocation-RZ ist der Umstand, dass ein Anbieter die passiven Racks nicht in der Kundenumgebung selbst plant, wie es bei Enterprise-Rechenzentren üblich ist. Stattdessen werden sogenannte Zonenverteiler verwendet, die allerdings besondere Maße haben. Rosenberger OSI setzte in diesem Umfeld seine 200-mm-Gehäuse ein und konnte damit das Problem lösen.

Das neue Colocation-Rechenzentrum von envia TEL ist auf ein dynamisches Wachstum ausgelegt und wird sukzessive ausgebaut. Das geplante Wachstum orientiert sich an den Kundenwünschen und wird in vier Bauabschnitten erfolgen. Da am neuen Standort jetzt ein festes Produkt-Portfolio eingesetzt wird, kann envia TEL neue Projekte für seine Kunden schneller und effizienter umsetzen.

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