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Videoüberwachung bindet externe Systeme ein

Vereinheitlichtes Sicherheitsmanagement

Genetec Sicherheitsmanagement
»Genetec Security Center 5.10« vereinheitlicht das Sicherheitsmanagement

(Bild: Genetec)

Darüber hinaus ist es nun noch einfacher, externe Systeme einzubinden und Daten von Drittsystemen auf der Oberfläche von »Security Center« abzubilden, wodurch aufwendige, individuelle Integrationen entfallen. Besonders für Kunden im Videoüberwachungsbereich bietet die neue Version zusätzliche Optionen, um die Migration in die Cloud zu erleichtern, was flexible hybride Cloud-Architekturen ermöglicht.

Die Videoüberwachungslösung »Security Center Omnicast« geht einen weiteren Schritt in Richtung Videoüberwachung-as-a-Service (VSaaS) für Unternehmen und ermöglicht die nahtlose Nutzung von abgestuften Cloud- und On-Premise-Speichern, um, je nach Bedarf, kurz- und langfristige Videoarchive zu verwalten. Diese lassen sich flexibel konfigurieren, bieten Berichtsfunktionen und ermöglichen diverse Möglichkeiten, auf Videomaterial in Echtzeit oder aus dem Cloud-Archiv zuzugreifen.

Dabei können die Aufnahmen auf einem Hochleistungsspeicher gesichert werden, falls diese schnellstmöglich zur Verfügung stehen müssen. Zudem stehen Langzeitspeicher zur Verfügung, die eine flexible Kostenstruktur ermöglichen und datenkonform betrieben werden. Alle Videodaten werden für größtmögliche Sicherheit bereits vor Ort verschlüsselt und dann über zusätzlich verschlüsselte Kommunikationskanäle in die Cloud übertragen.

»Im letzten Jahr hat die digitale Transformation in kleinen und großen Unternehmen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Sicherheitsbranche große Schritte nach vorne gemacht«, sagt Francis Lachance, Director der Produktgruppe Video & Appliances bei Genetec. »Omnicast Cloud Storage heißt nicht nur, dass Terabytes an Speicherplatz in der Cloud zur Verfügung stehen. Es bietet eine umfangreiche Sammlung an Media-Services, die Unternehmenskunden die nötige Flexibilität und die Möglichkeiten bietet, um erfolgreich auf eine hybride Cloud-Videoüberwachungsarchitektur zu migrieren.«

Darüber hinaus bietet auch das Security-Center-Modul »Sipelia Communications Management«, das SIP-basierte Kommunikation zwischen Nutzern und Intercom-Geräten ermöglicht, die notwendigen Erweiterungen für einen Cloud-basierten Einsatz.

Genetec Record Fusion Service

»Security Center 5.10« bietet jetzt eine neue No-Code-Lösung zur Anbindung externer Datenquellen, um das Situationsbewusstsein im Ernstfall zu verbessern. Das neue Feature heißt »Genetec Record Fusion Service« und ermöglicht die einfache und schnelle Integration von externen privaten oder verbundenen Datensätzen, z.B. aus Verkehrs-, Versorgungs- oder Wetter-Feeds. Nutzer können damit individuelle Datensätze zusammenstellen und Daten aus einer Vielzahl unterschiedlicher Quellen integrieren wie KML-, XML- und JSON-Dokumente. Darüber hinaus lassen sich Live-Verbindungen via Rest-API herstellen.

Die Daten aus dem »Genetec Record Fusion Service« stehen dann auf der gesamten vereinheitlichten Plattform zur Verfügung und werden dazu genutzt, die Aufmerksamkeit zu steigern, Reaktionszeiten zu verkürzen, kontextabhängige Informationen auf dynamischen Karten zu integrieren und auf operativen Dashboards, in Untersuchungsberichten oder auf dem vereinheitlichten Interface zu visualisieren.

Das Tool unterstützt ein breites Spektrum von Anwendungen. Dazu gehören benutzerdefinierte und gefilterte Informationen, die auf einer Karte mit individuell festlegbaren Elementen grafisch dargestellt werden, bis hin zu einer Kombination unterschiedlicher Datensätze aus zahlreichen Quellen, um benutzerdefinierte aggregierte Datensätze zu erstellen, die für spezifische Personen benötigt werden. Der »Record Fusion Service« macht laut Genetec Prozesse agiler, vereinfacht und beschleunigt die Integration spezifischer und relevanter Daten zur Sicherheitsplattform und erhöht die Effizienz der Sicherheitsteams beim Zugriff auf zeitkritische, kontextbezogene Informationen.

Neue Mobility-Funktionen

»Security Center 5.10« setzt weiter auf die Unterstützung mobiler Endgeräte, um Unternehmen und Organisationen entscheidend dabei zu unterstützen, Routineaufgaben von unterwegs zu erledigen. »Genetec Mobile«, die vereinheitlichte App, mit der Nutzer mithilfe ihres Smartphones auf Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und automatische Nummernschilderkennung zugreifen können, unterstützt jetzt auch den Einsatz bei »Genetec Mission-Control«-Vorfällen und Standardbetriebsverfahren. Nutzer können damit aktive Vorfälle auf Karten oder in Listen auslösen bzw. anzeigen und die Situation vor Ort aufzeichnen, um die Kollegen in der Leitstelle zu benachrichtigen.

Kunden können außerdem auf ein neues Portal namens »Evacuation Assistant« zurückgreifen. Sie verbindet sich mit dem Zutrittskontrollsystem »Security Center Synergis« und beginnt im Falle einer Evakuierung automatisch damit, den Sicherheitsstatus von Mitarbeitern und Besuchern zu überwachen. Nach Erreichen eines Sicherheitsbereichs oder Sammelpunktes können sich Personen an stationären oder mobilen Lesegeräten ausweisen und den zuständigen Bereichsleiter informieren, dass es ihnen gut geht oder auf eine Gefahrenlage hinweisen. Das System erkennt außerdem, falls nicht alle Personen evakuiert wurden und informiert automatisch das Sicherheitspersonal, das anschließend weitere Schritte einleiten kann. Weitere Informationen über »Security Center 5.10« finden Sie hier.

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