Praxisfrage

Anschluss mobiler Notstromaggregate

Frage gestellt am 25. Juni 2019

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Für den Anschluss eines mobilen Notstromaggregats an eine neu zu errichtende Funkanlage, soll der Anschlusspunkt des Aggregats (CEE, 32 A, 230 V/400 V) gemäß DIN VDE 0100-551 Beiblatt 1:2019-06 hergestellt werden. Eine Umschalteinrichtung gemäß VDE AR-N 4100 ist vorhanden.

Laut Punkt 4.2.2 des Beiblatts, ist für den Anschluss durch Laien eine Steckvorrichtung mit 1-h-Stellung des PE-Kontakts gefordert. In Punkt 4.2.3 ist der Anschluss durch eine Elektrofachkraft (EFK) mittels Fest­anschluss oder Hochstromsteckverbinder aufgeführt. Lässt sich nun aus dem Punkt 4.2.3 der Anschluss des Aggregats durch ­eine EFK mit einer CEE-Steckvorrichtung ­mit 32 A, 230 V/400 V und 6-h-Steckbild ableiten?

Bei den Aggregaten handelt es sich um Bestandsgeräte. Die Steckvorrichtungen am Aggregat sind wie oben beschrieben aus­geführt. Als Schutzmaßnahme dient die Abschaltung durch eine RCD. Das Netzsystem ist ein TN-S-System. Die Bedienung der Aggregate erfolgt ausschließlich durch Elektrofachkräfte.

S. P., Niedersachsen

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Kommentare aus der Community (1)

  1. Wenn davon auszugehen ist, dass eine Maschineneinweisung vorausgesetzt werden kann, warum bezieht sich der Text unter 4.2.2 überhaupt auf elektrotechnische Laien. Die Arbeit hätte man sich sparen können mit einem „mobile Stromerzeugungseinrichtungen dürfen nur von unterwiesenen Personen angeschlossen werden“. Die Begründung ist nicht einleuchtend. Weiterhin finde ich es merkwürdig, wenn in einem 14-Seiten Text unter 4.2.3 ein Hinweis auf die Zulässigkeit der Verwendung einer 6h-Steckeinrichtung fehlt. Der Platz dafür wäre vorhanden gewesen.


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