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Praxisfrage

Bewertung von Installationsausführungen

Anlässlich der Begehung eines Neubaumehrfamilienhauses konnte ich mehrere Ausführungen der Elektroinstallation feststellen die sich mir in dieser Art nicht erschließen. In einem Versorgungsschacht werden die Verrohrungen für Heizung, Warm- und Kaltwasser gemeinsam mit den Zuleitungen für die Wohnungsunterverteilungen sowie Antennenleitungen und anderen Stromkreisleitungen geführt. Die Zuleitungen zu den UVs sind als NYM Leitung 5x10² ausgeführt und verlaufen teilweise unter Putz, teils in FBY-Rohr im Beton, teils auf Putz im Versorgungsschacht und im HAR auf einer Kabelbühne. Innerhalb des Schachtes sind die Leitungen mit Kabelbinder zusammengeschnürt und nicht zugentlastet. Der Schacht ist dreiseitig in Kalksandstein ausgeführt und zum Treppenhaus mit einer Wärmedämmung aus Styropor geschlossen. Unter Beachtung der einschlägigen Normen und Vorschriften scheinen hier mehrere Fehler vorzuliegen. Laut den gültigen TAB sollen Hauptleitungen bis 63A belastbar sein und dürfen nicht gemeinsam mit Wasser- und Heizungsleitungen in einem Schacht geführt werden. Ferner wird in den TAB eine 10² Leitung nach Verlegeart B2 ausgeschlossen. Auch wäre zu klären ob zwischen den Geschossdecken Brandschutzschotte einzubauen sind. In der Wohnungsinstallation wurde bei Nacharbeiten der Randstreifen des Estrichs weggeschnitten und als Leitungsweg benutzt. Des Weiteren wurden die Türleibungen ebenfalls als Leitungsweg zweckentfremdet. Wäre in diesem Fall die DIN 18015 Teil 3 bindend oder kann der Unternehmer die Leitungen nach Belieben verlegen? In der Anlage erhalten Sie die Fotos zu den beschriebenen Punkten. W.S., Saarland

Expertenantwort vom 05.07.2016
hoermann
Werner Hörmann

Gelernter Starkstrommonteur und dann viele Jahre als Projektant für Schaltan­lagen und Steuerungen bei Siemens tätig. Aktive Normung in verschiedenen Komitees und Unterkomitees der DKE. Seine Spezialgebiete sind u. a. die Er­richtungsbestimmungen nach DIN VDE 0100 (VDE 0100) – insbesondere Schutz gegen elektrischen Schlag –, die Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 60439 (VDE 0660-500 bis -514) oder das Ausrüsten von elektrischen Maschinen nach DIN EN 60204-1 (VDE 0113-1). Werner Hörmann ist Verfasser zahlreicher Beiträge in der Fachzeitschrift »de« sowie Autor diverser Fachbücher.

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