Schneider Electric setzt auf E-Mobilität

Energiemanagement-Unternehmen nimmt E-Transporter in Betrieb

11. Januar 2019

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Inmitten der Debatte um Dieselfahrverbote, Feinstaubreduzierung und steigender Umweltauflagen setzt Schneider Electric ein Zeichen für die Elektromobilität: Das Energiemanagement-Unternehmen hat den ersten in Deutschland ausgelieferten E-Crafter von VW in Empfang genommen. Die Übergabe fand am Schneider Electric-Standort im badischen Lahr statt, wo bereits Ladepunkte für E-Autos vorhanden sind.

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Der  E-Crafter von VW; Bildquelle: Schneider Electric

Der E-Crafter von VW; Bildquelle: Schneider Electric

Beim E-Crafter handelt es sich um einen rein elektrisch angetriebenen Transporter. Für den Antrieb sorgt der 110 kW/136 PS starke Motor aus dem Golf, der von einem 38,5 kWh großen Akku mit Strom versorgt wird. Die Reichweite des auf 90 km/h Höchstgeschwindigkeit limitierten Kastenwagens gibt der Hersteller mit rund 160 Kilometern an. An der Schnellladesäule soll der Energievorrat in rund 45 Minuten wieder zu 80 % aufgefüllt sein, an einer 7,2-kWh-Wallbox dauert es knapp fünfeinhalb Stunden. Weil die Batterie im Unterboden integriert ist, bleibt das Ladevolumen der Elektro-Ausführung mit knapp 11 m³ auf dem Niveau der konventionellen Modelle mit Hinterradantrieb.

Schneider Electric hat sich zum Ziel gesetzt, 30 % seiner Fahrzeugflotte bis zum Jahr 2020 zu elektrifizieren. Das bedeutet, dass rund 500 der Schneider-Electric-Fahrzeuge in Deutschland von herkömmlichen Verbrennungsantrieben auf E-Fahrzeuge umgestellt sein sollen. Schon 2021 soll jedes zweite Fahrzeug des Unternehmens mit Strom rollen.

Weitere Informationen finden sich unter www.schneider-electric.de und unter www.partner.schneider-electric.com