Reduktion des Energieverbrauchs und der Lichtverschmutzung

Wiener Rathaus erstrahlt bis 2023 in neuem Licht

19. Juli 2019

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Die Arbeitsgemeinschaft CSP – Csernohorszky Elektroinstallationen, Signify und als Lichtplaner podpod design – konnte im Januar 2019 die Ausschreibung der Stadt Wien für die Erneuerung der Fassadenbeleuchtung des Wiener Rathauses gewinnen. Dies beinhaltet Lichtplanung, Elektroplanung, Demontage und Herstellung, sowie die Instandhaltung.

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Visulaisierung der zukünftigen Fassadenbeleuchtung des Wiener Rathauses; Quelle: Signify

Visulaisierung der zukünftigen Fassadenbeleuchtung des Wiener Rathauses; Quelle: Signify

»Für uns gibt es kaum eine größere Auszeichnung als an der Erneuerung der Fassaden- und Festbeleuchtung des Rathauses mitzuwirken«, so Nikolaus Csernohorszky, Geschäftsführer der Ing. Emmerich Csernohorszky GmbH.

Die Unternehmen arbeiten bereits seit mehreren Jahren als Partner zusammen und profitieren von den jeweiligen Kernkompetenzen. »Die Kompetenzen des Projektteams und die langjährige Erfahrung der Partner – zuverlässige Produkte, flexible Steuerung und kompetente Elektroinstallation – ergänzen sich optimal und ermöglichen die technisch perfekte Umsetzung unserer gestalterischen und lichtplanerischen Vorstellungen«, sagt Iris Podgorschek, CEO von podpod design.

Im März hat nun die Sanierungsarbeit rund um die Beleuchtung der rund 1.000 m2 großen Fassade begonnen. Diese erfolgt in folgenden Bauabschnitten im Zeitraum von 2019 bis 2023:

  • Hauptturm (Januar 2019 bis Herbst 2020)
  • Nebentürme (2020 – 2022)
  • linker und rechter Fassadenabschnitt am Rathausplatz (2020 – 2023)

Kontrast durch Einsatz unterschiedlicher Lichtfarben

Figurengang im Rathaus; links: derzeitige Beleuchtung; rechts: Visualisierung der künftigen Beleuchtung

Figurengang im Rathaus; links: derzeitige Beleuchtung; rechts: Visualisierung der künftigen Beleuchtung

Das von 1872 bis 1883 nach Plänen von Friedrich Schmidt erbaute Wiener Rathaus zählt zu einem der touristischen Aushängeschildern in Wien. Der schon bei der bestehenden Beleuchtung als Stilmittel eingesetzte Negativkontrast – die vorderste Fassadenebene ist eher dunkel gehalten, die innenliegenden Bereiche in den Arkaden, den Türmen und hinter den Balkonen aber deutlich heller – wird in verbesserter Form weitergeführt. Diese innere Gebäudeebene in den Türmen und hinter den Fenstern kann wahlweise warmweiß oder dynamisch farbig bespielt werden, während die Struktur der neugotischen Fassade von den Balkonen aus mit warmweißem Licht nachmodelliert wird.

»Mit dem LED-basierten System von Color Kinetics lässt sich nun das Erscheinungsbild des Wiener Wahrzeichens ganz einfach und vielfältig verändern. Die LEDs ermöglichen Millionen von Farbsequenzen und -variationen. Über das zentrale Bedienelement können professionelle Lichtszenarien programmiert und abgerufen werden, um dynamische Lichteffekte zu kreieren. So können individuelle Kundenwünsche und Eventanforderungen ganz einfach erfüllt werden«, sagt Nermin Islamovic, Key Account Manager bei Signify Austria GmbH.

Visualisiserung der künftigen Beleuchtung des Rathaus-Turmes

Visualisiserung der künftigen Beleuchtung des Rathaus-Turmes

Im Alltag wird das Rathaus weiterhin warmweiß beleuchtet im Wiener Stadtbild präsent sein, bei festlichen Anlässen aber wird die Fassade zur Bühne. Ergänzend zur warmweißen Beleuchtung der Außenhaut kann das Gebäude mit den DMX-gesteuerten Leuchten aus dem Inneren mit Farbe zum Leben erweckt und auch im Zusammenspiel mit externen Projektionen inszeniert werden.

Die veraltete elektrotechnische Anlage wird von Csernohorszky komplett erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Durch sorgfältige Lichtplanung von podpod design und die Umstellung auf das LED-basierte Beleuchtungssystem Philips Color Kinetics, wird nicht nur die Beleuchtung attraktiver und flexibler. Es werden auch die Bedienungs- und Wartungskosten gravierend verringert, nur ein Viertel an Leuchten gegenüber dem Altbestand benötigt, der Energieverbrauch um rund 80% gesenkt und die Lichtverschmutzung maßgeblich reduziert.

www.signify.de

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