Melder der VdS-Klasse C mit Bus-1-Technik

Dual-Deckenmelder mit Rundumblick

10. September 2019

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Der »Histar Dual 360« von Telenot ist ein Dual-Deckenmelder, der den hohen Sicherheitsstandards der VdS-Klasse C entspricht. Somit eignet er sich neben dem Einsatz in Büros und Supermärkten auch für besonders gefährdete Objekte wie Juweliergeschäfte und Banken.

Der »Histar Dual 360« mit präziser Detektionstechnik; Quelle: Telenot Electronic

Der »Histar Dual 360« mit präziser Detektionstechnik; Quelle: Telenot Alarmsysteme

Mittels dualer Detektionstechnik und 360-Grad-Raumüberwachung erkennt er Eindringlinge – und verbraucht dabei bis zu zehn Mal weniger Strom als andere Deckenmelder. Zudem ist er laut Telenot der erste seiner Art mit Bus-1-Technik und lässt sich einfach und schnell installieren.

Aufgrund seines großen Erfassungsbereichs von 360 Grad, 20 Metern Durchmesser bei einer Höhe von fünf Metern, 20 Erfassungsvorhängen sowie der dualen Detektionstechnik ist der neue Melder für viele Einsatzbereiche geeignet. Bei den beiden Verfahren, die zur Erfassung von eindringenden Personen eingesetzt sind, handelt es sich um die Passiv-Infrarot-Technik (PIR) und um das Detektionsverfahren mit Mikrowellen. Der Vorteil der dualen Technik liegt darin, dass sich die Erfassungskriterien beider Verfahren summieren. Dadurch erreicht sie eine sehr hohe Detektionssicherheit. Auch bei der Falschalarmsicherheit punktet die duale Technik, da sich auch hier die ausgefilterten Störgrößen addieren und die Effektivität beim Erkennen von Störungen gegenüber einem einzelnen Verfahren deutlich höher ausfällt.

Der »Histar Dual 360« ist zudem mit »XTRAP«-Technologie zur Unterscheidung von Alarmkriterien und Störgrößen ausgestattet. Außerdem sorgt diese Technologie für ein besseres Energiemanagement und für einen niederen Stromverbrauch.

Eine Abdecküberwachung mit Sabotageerkennung verhindert, dass jemand den Melder in unscharfem Zustand abdeckt und dadurch blind macht. Als ersten dualen Deckenmelder hat ihn der Verband der Schadenverhütung (VdS) daher mit der höchsten Klasse C und EN 50131-2-4 Grad 3 anerkannt. So ist er auch für den Schutz besonders gefährdeter Objekte zugelassen, wie Juweliergeschäfte und Banken.

Detektion nach dem Dopplerprinzip

Um Eindringlinge bestmöglich zu erkennen, sind im Melder mittels Microcontroller zwei Detektionsverfahren kombiniert: Bei der Passiv-Infrarot-Technik wird die infrarote Wärmestrahlung, die eine eindringende Person aussendet, durch eine hochpräzise Spiegeloptik erfasst und auf ein digitales Pyroelement gelenkt. Der Überwachungsbereich ist in 20 keilförmige Sektoren geteilt, die sogenannten Erfassungsvorhänge. Diese sind radial in so dichtem Abstand angeordnet, dass eine eindringende Person keine Chance auf eine ausreichend große Überwachungslücke hat.

Der im Melder eingebaute Mikrowellen-Detektor registriert Eindringlinge durch die von ihnen verursachte Verschiebung der Mikrowellenfrequenz. WLAN-Geräte werden von der gepulsten Mikrowelle nicht beeinflusst. Bei unscharfem Melder ist die Mikrowelle abgeschaltet. Somit treten keine zusätzlichen elektromagnetischen Strahlungen auf. Befindet sich der Melder in Betrieb, beträgt die Mikrowellenstrahlung weniger als 0,03 mW und ist etwa im Vergleich zu Mobilfunktelefonen (bis zu 2 W) äußerst gering.

Nur wenn sowohl der Infrarot-, als auch der Mikrowellen-Detektor eine Bewegung von Personen erkennen, wird Alarm ausgelöst. Je nach Montagehöhe lässt sich die Empfindlichkeit des Melders in vier Stufen einstellen.

Geringer Stromverbrauch

Die detektierten Signale werden durch die »XTRAP«-Technologie (Extendet Treshold Regulated Algorithm with Powermanagement) ausgewertet: Mittels spezieller Auswerte-Algorithmen lassen sich Störsignale, wie schwankende Temperaturen, elektromagnetische Wellen oder Luftturbulenzen, präzise von echten Alarmsignalen unterschieden. Das sorgt für zuverlässige Falschalarmsicherheit.

Zudem ermöglichen die Technologie und die gepulste Mikrowelle ein besseres Energiemanagement. Der »Histar Dual 360« verbraucht lediglich 0,7 mA bis 1,4 mA Strom im Ruhezustand und somit bis zu zehn Mal weniger als andere Deckenmelder.

Bus-1-Technik für schnelle Montage

Der »Histar Dual 360« ist laut Anbieter der erste duale Deckenmelder mit Bus-1-Technik. Der Vorteil der Bus-Technik: Beim Einsatz von mehreren Meldern kann jeder Melder einzeln erkannt und ausgewertet werden. Zudem lassen sie sich schnell und einfach installieren.

Verantwortlich für die zügige Montage sind auch Ausstattungsdetails wie eine integrierte Silikonkabeleinführung, ein Schlitten mit Anschlussklemmen, ein Schirmungskonzept mit Zugentlastung im Gehäuseunterteil und ein Bajonettverschluss zum Verbinden der Gehäuseteile.

Modernes Design

Seine geschwungene Form, die umlaufende Schattenfuge und der zurückgesetzte Sockel verleihen dem Deckenmelder nach Angaben von Telenot ein zeitloses Design, das eine gewisse Leichtigkeit verkörpert. So fügt er sich harmonisch in die Innenarchitektur jedes Gebäudes ein.

Der »Histar Dual 360« erfüllt sämtliche aktuelle EN-Normen für Infrarot- und Mikrowellenbewegungsmelder. Erhältlich ist er in vier Ausführungen: mit Bus-1- oder Relaistechnik, jeweils anerkannt nach VdS-Klasse C (mit Abdecküberwachung) oder nach VdS-Klasse B (ohne Abdecküberwachung).