Home Licht+Energie Energieeffizienz Wenig Sonne und Wind führt zur Dunkelflaute

Schon im November ist es nun soweit

Wenig Sonne und Wind führt zur Dunkelflaute

Demzufolge gering fällt die Stromerzeugung in diesen beiden Bereichen der erneuerbaren Energien aus. Die Dunkelflaute ist der ungünstigste Zustand in Bezug auf das Ziel CO2-armer Energieerzeugung. Vor allem Kohle und das knappe und teure Erdgas müssen in diesem Fall verstärkt einspringen. Die verbliebenen 3,64 GW Kernkraftwerksleistung laufen schon seit Monaten auf Vollanschlag, können aber natürlich nur einen relativ kleinen Anteil zu den ca. 70 GW bis 80 GW liefern, die das deutsche Stromnetz in der Regel im Tagesverlauf maximal benötigt.

https://app.electricitymaps.com/map

(Bild: https://app.electricitymaps.com/map)

In Sachen CO₂-Ausstoß sorgt die Dunkelflaute im internationalen Vergleich geradezu für  ein vernichtendes Ergebnis für Deutschland. Auf der Plattform Electricity Maps  war am 1.12.2022 um 10:00 Uhr zu sehen, dass Deutschland Platz 160 von 175 Ländern belegte mit einer spezifischen CO2-Emission von 762 g CO2 je kWh der zu diesem Zeitpunkt verbrauchten Energie (Durchschnittswert im gesamten deutschen Stromnetz). Allerdings tauchen in dieser Statistik hauptsächlich westliche Länder auf. Diese Werte sowie der Anteil aller Erzeugungsarten an der Stromerzeugung kann jederzeit mit einem Zeitversatz von ca. zwei Stunden eingesehen werden unter: https://app.electricitymaps.com

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