Telecom Behnke und Serinus

Partnerschaft bei Notfall- und Gefahrenreaktionssystemen

25. Juni 2019

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Telecom Behnke schließt mit Serinus eine Technologiepartnerschaft. Das Produktportfolio beider Unternehmen bietet die Möglichkeit, ein zuverlässiges Notfall- und Gefahrenreaktionssystem (NGRS) zur Krisenbewältigung zu realisieren.

Notrufsprechstelle für Gefahrenreaktionssystem; Quelle: Telecom Behnke

Sprechstelle für ein Notruf- und Gefahrenreaktionssystem; Quelle: Telecom Behnke

Die Telecom Behnke GmbH ist ein Anbieter von Tür-, Industrie-, Notrufsprechstellen und Aufzugnotruftelefonen. NGRS-Sprechstellen aus dem Hause Behnke erfüllen die vorgeschriebenen Anforderungen und eignen sich als Systemkomponente für Anwendungen mit geringem bis hin zu erhöhtem Risiko. Im Standard verfügen diese über einen Lautsprecher, eine Notruftaste hinter einer Glasbruchscheibe, ein Mikrofon und eine Statusanzeige mit drei LEDs. Für Bereiche mit mittlerem oder hohem Risiko werden die Sprechstellen in ein System mit einer zentralen Steuerung integriert.

Die Serinus GmbH zählt zu den Anbietern im Bereich Smart Event Communication. Ihre Alarm- und Krisenmanagement-Plattform alarmiert große Menschenmengen und nutzt dafür alle gängigen Kommunikationskanäle. Innerhalb von Sekunden sind laut Unternehmen gefährdete Personen informiert, Rettungskräfte koordiniert und Angehörige kontaktiert. Die hybride Lösung ermöglicht neben der Anbindung von lokalen Sprechstellen und Subsystemen in Schulen auch die Nutzung von Cloud-Ressourcen für Alarmierung von großen Gruppen (Massenalarmierung).

Durch die Partnerschaft kann der Anwender je nach Anforderung seine ganz individuelle Lösung zusammenstellen und bezahlt nur das, was er wirklich benötigt. Die Kompatibilität beider Systeme garantiert eine fehlerfreie Kommunikation miteinander. Darüber hinaus entspricht die Verbindung beider Systeme den Anforderungen der DIN VDE V 0827 an technische Systeme. Diese gilt es bei dem Einsatz von Notfall- und Gefahrenreaktionssystemen zu berücksichtigen.

Außerdem umfasst das Zusammenspiel der Systeme die Sicherheitsgrade eins bis drei. So unterstützt es die Möglichkeit eines kompletten Systemtests, die Speicherung von Alarmen, die technische Quittierung, die Sprachkommunikation sowie die Verifikation und Lokalisierung von Alarmen. Des Weiteren können detaillierte Meldungen über gestörte Quellen empfangen, Alarme an allen Quellen angezeigt und nicht abgefragte Alarme dargestellt werden.