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Flexibel auf 200.000 Ausweise erweiterbar

Skalierbares Zutrittskontrollsystem

Bosch Zutrittskontrollsystem
Das Zutrittskontrollsystem kann auf 10.000 Türen und 200.000 Ausweisinhaber erweitert werden

(Bild: Bosch)

Die Software für das Zutrittskontrollsystem »Access Management System 2.0« von Bosch ist in drei vorkonfigurierten Software-Paketen für Unternehmen unterschiedlicher Größe erhältlich. Diese sind: Lite (max. 144 Türen und 200.000 Ausweise), Plus (max. 512 Türen und 200.000 Ausweise) und Professional (max. 10.000 Türen und 200.000 Ausweise).

Auch die Konfiguration ist einfach: Bestehende Pläne von Grundrissen können in das System importiert werden. Icons sind per Drag-and-Drop positionierbar, wie zum Beispiel als Controller und Türen. Die Registrierung der Nutzer ist ebenfalls unkompliziert: Mit einem Dialog-Manager wird die Anmeldung sowie die Zuweisung der Zutrittsprofile vorgenommen.

Die grafische Bedieneroberfläche (Graphical User Interface, GUI) ist übersichtlich und leicht verständlich. Das dunkle Farbschema der Bedieneroberfläche verringert zudem die Überanstrengung der Augen und somit die Ermüdung der Bediener. Zudem sind die Farben der Zutrittskontroll-GUI an die Farben der GUI des »Bosch Video Management Systems« (BVMS) angepasst. Die Bediener genießen so die Vorteile einer integrierten Lösung, die sich leichter als zwei verschiedene Systeme bedienen lässt.

Flexibel skalierbar und zukunftssicher

Die Nutzer des »Access Management Systems 2.0« können mit einem kleinen System beginnen und bei Bedarf zusätzliche Kapazität hinzufügen. Bei der Erweiterung muss keine Hardware ausgetauscht werden. Die Benutzer benötigen nur Software-Upgrades und möglicherweise zusätzliche Controller, Leser und Ausweise. Es werden regelmäßig Updates für die Datensicherheit durchgeführt. Das Zutrittskontrollsystem ist einsetzbar für Büro- und Regierungsgebäude, Verkaufsräume, Bildungseinrichtungen und vieles mehr.

Verfügbar und belastbar

Für Ausfallsicherheit und eine hohe Verfügbarkeit ist das »Access Management System 2.0« mit dem »Master Access Controller« (MAC) ausgestattet. Dieser fungiert als zusätzliche Ausfallsicherheitsebene zwischen dem Server und den Zutrittscontrollern. Fällt der Server des Systems 2.0 aus, übernimmt der MAC und stellt sicher, dass die Controller weiterhin miteinander kommunizieren und notwendige Informationen von den Ausweislesern weitergeben. So können sogar Funktionen, die verschiedene Controller umfassen, wie Anti-Passback und Wächterrunde, weiterhin durchgeführt werden.

Bosch Access Management Zutrittskontrollsystem
Das dunkle Farbschema der grafischen Bedieneroberfläche verringert die Überanstrengung der Augen

(Bild: Bosch)

Das Anti-Passback verhindert, dass ein Ausweisinhaber seinen Ausweis an eine andere Person weitergibt und dadurch unbefugtes Betreten ermöglicht. Die Wächterrunde ist eine Sicherheitsfunktion speziell für das Sicherheitspersonal. Dabei fungieren Ausweisleser als Kontrollstellen entlang einer definierten Route, die in einem festgelegten Zeitraum passiert werden müssen. Abweichungen in der Häufigkeit oder im Zeitablauf lösen einen Alarm im Zutrittsmanagementsystem aus.

Falls der »Access Management System«-Server und der MAC trotz allem ausfallen sollten, können Ausweisinhaber mit ihren Ausweisen immer noch bestimmte Bereiche betreten und verlassen. Denn die Datenbank ist direkt auf den Access Management Controllern (AMC) gespeichert. Dank dieser Offline-Fähigkeit werden selbst bei Ausfallzeiten nahezu alle Ereignisse gespeichert.

Konfigurierte Bedrohungsstufen

Bis zu 15 Bedrohungsstufen sind konfigurierbar, wie beispielsweise vollständige Sperrung oder Evakuierung. Das heißt, dass Sicherheitsmaßnahmen in kritischen Situationen, wie bei Bränden, schnell eingeleitet werden können.

Der Status der Bedrohungsstufe wird von einem der folgenden drei Auslöser aktiviert: Bedienplatz, Notfalltaste oder speziell konfigurierte »Notfallausweise«, die an einem Leser vorgezeigt werden. Die unterschiedlichen Bedrohungsstufen sorgen dafür, dass alle Türen geöffnet oder gesperrt werden – oder einige geöffnet und einige gesperrt werden. Einzelne Türen erhalten auf Wunsch auch ihr eigenes Sicherheitsprofil und gewähren nur bestimmten Ausweisinhabern den Zutritt.

Datensicherheit und Schutz der Privatsphäre

Zum Schutz gegen Internetkriminalität und Verlust persönlicher Daten sind die Datenbank und die Kommunikation zwischen Server und Zutrittscontrollern in allen Phasen verschlüsselt, beispielsweise durch die Unterstützung eines sicheren OSDP v2-Protokolls (Open Supervised Device Protocol).

Das »Access Management System 2.0« verfügt außerdem über digitale Zertifikate für die gegenseitige Authentifizierung zwischen Server und Client, um Manipulation durch nicht autorisierte Clients zu verhindern. Zudem werden sichere Designprinzipien verwendet.

In Drittsysteme integrierbar

Das Zutrittsmanagementsystem wächst mit den Anforderungen des Kunden und kann auch in Videosicherheitssysteme, wie das BVMS (Version 9.0 und höher) und Drittanbietersysteme (wie XProtect von Milestone) integriert werden.

Ab dem zweiten Quartal 2020 ist auch eine Integration in das »B/G Series« Einbruchmeldesystem von Bosch und andere Drittanbietersysteme möglich. Dank dieser Integrationsfähigkeit fungiert das System 2.0 als solide Plattform, um verschiedene Sicherheitssysteme beliebig zu kombinierten – je nach den Anforderungen des Kunden.

Über die Firma
Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Grasbrunn
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