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Bei der Brandmeldung zählt jede Sekunde

Neues Brandschutzkonzept für Gemeinschaftsgrundschule Blumenrath

Bild 1: In der Gemeinschaftsgrundschule Blumenrath sorgt ein normkonformes Brandschutzkonzept für die Sicherheit der 200 Schülerinnen und Schüler
Bild 1: In der Gemeinschaftsgrundschule Blumenrath sorgt ein normkonformes Brandschutzkonzept für die Sicherheit der 200 Schülerinnen und Schüler
(Bild: Sasisecure)

Die DIN VDE 0833-2 regelt die fachgerechte Planung, den Einbau sowie den Betrieb von Brandmeldeanlagen. Sie gilt als eine der zentralen Normen, wenn es um den anlagentechnischen Brandschutz geht. Vor allem in Gebäuden des öffentlichen Bereichs ist die Einhaltung der Regulierung aufgrund des Baurechts verpflichtend. Auch beim neuen Brandschutzkonzept für die GGS Blumenrath des Alsdorfer Stadtteils Mariadorf, nördlich von Aachen gelegen, waren die DIN-Anforderungen ausschlaggebend.

Schutz für 200 Kinder

Knapp 200 Kinder erleben hier die ersten vier Jahre ihrer schulischen Laufbahn. Als offene Ganztagsschule wird an Schultagen eine Betreuung von acht Uhr bis 16 Uhr angeboten. Das Gebäude wurde in den vergangenen Jahren im Zuge des Förderprogramms »Gute Schule 2020« des Landes Nordrhein-Westfalen erweitert und modernisiert. Verantwortlich für die Planungen war die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Alsdorf, unter der technischen Geschäftsführung von Dipl.-Ing. Architektin Kathrin Koppe, ist als Kompetenzzentrum für nachhaltige Stadtentwicklung für die Stadt Alsdorf tätig.

Teil der Arbeiten war die Anpassung des Brandschutzes in der gesamten Schule. Für die Umsetzung zuständig: Sasisecure aus Herzogenrath. Der Fachbetrieb ist unter anderem auf Brandschutzkonzepte spezialisiert. »Wir haben auch in Kitas oder Schulen schon zahlreiche Brandmeldeanlagen geplant«, sagt Sascha Sieberichs, Experte für das Thema Brand bei Sasisecure. »Als unabhängiger Fachbetrieb sehen wir uns nicht allein als Bindeglied zwischen Auftraggeber und Behörde. Selbstverständlich übernehmen wir nach der Abnahme einer Anlage auch deren Wartung und Instandhaltung

Frühzeitige Warnung vor Brandrauch

Bild 2: Die »hifire 4400« Brandmelderzentrale von Telenot ist in einem feuerfesten Gehäuse untergebracht
Bild 2: Die »hifire 4400« Brandmelderzentrale von Telenot ist in einem feuerfesten Gehäuse untergebracht

(Bild: Telenot)

In der Gemeinschaftsgrundschule Blumenrath kommt eine Telenot-Brandmelderzen­trale »hifire 4400« zum Einsatz (Bild 2). Deren Konzept entspricht allen Anforderungen der DIN-Regulierung und sorgt daher im Bedarfsfall zuverlässig für die frühzeitige Warnung der Schülerinnen und Schüler vor Brandrauch bei Bränden.

Ferner löst das System einen Alarm bei der Feuerwehr aus. So geht in einem Einsatzfall keine Zeit verloren. Denn bei der Rettung von Menschenleben geht es um jede Sekunde. Untergebracht ist die Zentrale in einem speziellen Brandschutzschrank, der selbst wenn er direkt dem Feuer ausgesetzt ist, einen Funktionserhalt des Systems über 30 min gewährleistet.

Lernfunktion gegen Falschalarme

Bild 3: Rund 170 Mehrsensormelder detektieren in der ganzen Schule zuverlässig Brandgefahren
Bild 3: Rund 170 Mehrsensormelder detektieren in der ganzen Schule zuverlässig Brandgefahren

(Bild: Telenot)

Telenot bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Meldertypen an – sowohl mit Loop- als auch mit Funktechnik. Dadurch lässt sich auch in Bestandsbauten ein zuverlässiges und umfassendes Brandmeldesystem integrieren.

In der GGS Blumenrath bilden dabei rund 170 Mehrsensormelder die Basis des Systems (Bild 3). Diese verfügen über eine optische oder thermische Sensorik. Eine über Algorithmen verknüpfte intelligente Auswertung sowie eine Lernfunktion sorgen für höchste Betriebssicherheit. Sascha Sieberichs erklärt den zentralen Vorteil dieser Technik: »Falschalarmierungen sind so gut wie ausgeschlossen, selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen« (Bild 4).

Blitzleuchte zur optischen Alarmierung

Bild 4: Die Mehrsensormelder sind auch für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen geeignet – beispielsweise arbeiten sie bei 
Temperaturen zwischen – 10 °C und + 50 °C
Bild 4: Die Mehrsensormelder sind auch für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen geeignet – beispielsweise arbeiten sie bei Temperaturen zwischen – 10 °C und + 50 °C

Ergänzt wird das System von mehreren Funk-Rauchmeldern. Für die Funkkomponenten stehen zwei Basisstationen zur Verfügung. Im Falle eines Brandes sorgen zahlreiche Meldersockel mit akustischem Signalgeber für die lautstarke akustische Alarmierung sowie eine Flachblitzleuchte für die optische Alarmierung.

Sobald die Feuerwehr eintrifft, steht ihr ein Informationssystem zur Erstinformation zur Verfügung. Dieses enthält die Feuerwehrlaufkarten, die den Einsatzkräften einen schnellen Überblick über das Objekt und die Orientierung auf dem Weg zum ausgelösten Brandmelder geben. Dieser wird auf einem Feuerwehr Anzeigetableau angezeigt. So kann die Brandbekämpfung schnell und zielgerichtet beginnen.

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Über den Autor
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Thomas Taferner

Leiter strategischer Vertrieb und Marketing, Telenot Electronic GmbH, Aalen

Über die Firma
TELENOT ELECTRONIC GmbH
Aalen
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